Der Kopflose Weg
Eine Methode der Selbst-Erforschung
von Douglas Harding entwickelt
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Überlegung 17



Willkommen!

Die Leere berühren


Ein üblicher Einwand gegen Kopflosigkeit ist:

"Ich kann meinen Kopf nicht sehen, richtig, aber ich kann ihn berühren, also habe ich einen Kopf hier!"

Lass uns das nicht durch eine Diskussion erforschen, sondern durch direkte Erfahrung.

Wenn ich meinen Kopf berühre, sehe ich meine Finger verschwinden, gefolgt von der Erfahrung taktiler Empfindungen.

Berühre Deinen Kopf jetzt. Was erfährst Du?

Geschehen diese Empfindungen an der Oberfläche Deines Kopfes - Köpfe sind feste, farbige, geformte Dinge - oder in räumlichem Gewahrsein?

Bei mir geschehen sie in räumlichem Gewahrsein.

Das sagt Douglas Harding zu dem Thema:

"Und wenn es so ist, dass all dies sehr visuell ist, und dass ich tatsächlich dieses feste Ding hier fühlen kann, das die scheinbare Leere im Zentrum meiner Welt ausfüllt, warum fange ich dann an, dieses Ding zu streicheln, zu zwicken und zu schlagen. Nur um herauszufinden, dass es weiterhin gar kein Ding ist, noch weniger ein rosa und weißes und behaartes und undurchsichtiges und alles-in-einem-Ding. Stattdessen finde ich eine Folge von taktilen Empfindungen, die nicht substanzieller sind als die Klänge, Gerüche und Geschmäcke und so weiter, die ebenso kommen und gehen in dem selben Raum."

Natürlich habe ich gelernt, dass eine bestimmte Empfindung zu anderen in Beziehung steht (oder zu mir selbst, wenn ich in den Spiegel schaue), als die Erscheinung meines Mundes oder meines Ohres, und so weiter. Es ist lebensnotwendig, das zu wissen. Das heißt, ich verstehe, dass da ein direkter Zusammenhang zwischen dem, was ich hier in diesem Raum empfinde oder fühle, und was andere hier sehen - von dort.
Ohne dieses Wissen könnte ich nicht als Person in der Gesellschaft funktionieren. Doch weder die Erscheinung, die andere hier sehen, wenn sie von dort schauen, noch die Dinge, die ich hier in diesem Raum empfinde oder fühle, machen mich hier wo ich bin zu einer Art Ding. Wenn ich SELBST SCHAUE statt BEDINGUNGSLOS ZU AKZEPTIEREN, WAS ANDERE SAGEN, wenn ich BEACHTE statt zu GLAUBEN, entdecke ich alles, was in WACHEM RAUM hier gegeben ist. Wie ich aus der Entfernung aussehe und was ich auf null Entfernung bin, ist absolut verschieden.

Du bist tapfer, wenn Du hinterfragst, wie andere Dich sehen. Warum? Weil du Ablehnung riskierst, wenn Du hinterfragst und abweichst von dem, was andere sagen, denn die Stimmen der vielen übertönen gewöhnlich die einsame Stimme des Einen; und weil du das Unbekannte betrittst.

Willst Du aus der Wahrheit leben oder aus einer Lüge? Bist Du im Zentrum wache Nicht-Dinglichkeit, die Kapazität für alle Dinge ist, oder bist Du ein getrenntes Ding? Nur Du kannst das sagen. Die Wahrheit darüber wer Du wirklich bist passt perfekt zu der Tatsache, dass Du auf eine Entfernung das bist, was andere von Dir sehen - Nichtheit hier erscheint als Etwas dort. Es macht Sinn. Du kannst beides haben!

Natürlich sagen die Leute manchmal Sachen wie: "Wenn du keinen Kopf hast, macht es dir ja nichts aus, wenn ich dir auf den Kopf schlage!" Oh, doch! Neulich kam in einem Workshop in der Pause eine Frau auf mich zu und tätschelte spielerisch meinen Kopf - aber bald wurde es mehr als ein Tätscheln, eher wie ein Schlagen! Ich rief, sie solle damit aufhören! Sie antwortete scherzhaft, dass es mir nicht wehtun könnte, wo ich doch keinen Kopf hätte! Ich sagte, das sei nicht fair, und sie wisse das!

Ich habe keinen Kopf hier, aber es ist Bewusstheit hier, die Kapazität für Schmerz sein kann! Ich werde die Beule nicht sehen, wenn Du mich schlägst - Du wirst sie sehen. Aber ich werde sie ganz sicher spüren! (Aber Du nicht! Obwohl, falls ich mich nicht beherrsche, wirst Du einen plötzlichen Schmerz in Deinem Nicht-Kopf spüren!)

Es gibt einen großartigen Film, der vor ein paar Jahren herauskam: eine wahre Geschichte über zwei Bergsteiger, einer von ihnen fiel in eine Gletscherspalte und kam fast ums Leben. Der Film hieß "Touching the void" (deutscher Titel: "Sturz ins Leere"). Wenn ich meinen Kopf berühre, berühre ich nicht ihn, sondern die Leere!

Manchmal sagen die Menschen, wenn du keinen Kopf hast, wie kannst du dann Kopfschmerzen haben? Nun, für mich ist der Schmerz in der Leere. Es ist ein Leere-Schmerz! Dessen gewahr zu sein, hilft mir tatsächlich, Kopfschmerzen zu bewältigen - ich sehe, dass ich Raum für sie bin. Es hilft mir, mich zu entspannen.

Aber wenn Du keinen Kopf hast, wohin setzt Du dann Deinen Hut? Ich lasse den großen chinesischen Zen-Meister Huang-Po aus dem 9.Jahrhundert antworten:

"Dieser reisende Hut mag klein aussehen, aber wenn ich ihn aufsetze, bedeckt er die ganze Welt."

Kopflos zu sein öffnet Deine Augen für eine neue Welt. Und es ist ein großer Spaß!

Liebe Grüße,
Richard

(übersetzt von Tom Horn)


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